Die interaktionale Konstitution einer synthetischen Protestsituation

Mark Dang-Anh

Im Beitrag „Die interaktionale Konstitution einer synthetischen Protestsituation“ wird der Situationsbegriff ausgehend von Bühler und Goffman sowohl sprach- und zeichentheoretisch als auch interaktionstheoretisch entfaltet. Dieser wird, unter Berücksichtigung weiterer medialer und empraktischer Aspekte, zu einem Begriff synthetischer Situationen (Knorr Cetina) erweitert. Die sich aus der Begriffsdiskussion ableitenden Kategorien zeitlicher, räumlicher und personaler indexikalischer Verweise werden im Anschluss analytisch auf eine Twitter-Interaktionssequenz in der Protestkommunikation angewendet. Hierbei zeigt sich, wie synthetische Protestsituationen interaktional konstituiert werden. Der Beitrag schließt mit dem Rückbezug der Mikroanalyse situierter Kommunikation auf die politische Praktik des Protestierens.

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