Protest als mediale Praxis: Straßenprotestkommunikation online und offline

Protestieren ist eine fundamentale politische und soziale Praxis moderner Gesellschaften. Für die Linguistik sind Proteste ein relevanter Gegenstand, weil sie sprachlich artikuliert, konstituiert und ausgehandelt werden. Dabei hat die Digitalisierung Proteste verändert: Protestieren kann sich mittlerweile auch online vollziehen und gesellschaftsrelevante Diskurse anstoßen.

Im Beitrag wird zunächst der praxistheoretische Ausgangspunkt skizziert und erörtert, wie Sprache, Medien und Praktiken / Praxis gemeinsam gedacht und begrifflich gefasst werden können. Daraus geht der Begriff der kommunikativen Medienpraktiken hervor, der sich sowohl auf digitale als auch nicht-digitale Phänomene beziehen lässt, wie an zwei exemplarischen Analysen verdeutlicht wird.

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